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24. Dezember 2010 5 24 /12 /Dezember /2010 09:24




Weihnachtskarte TBlog2010

Wünsche allen Besuchern frohe Weihnachten und denen, die dieses Fest nicht feiern ein paar schöne besinnliche freie Tage!


Alles Liebe
Jacey


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Published by Jacey Derouich - in Allgemeines
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23. Dezember 2010 4 23 /12 /Dezember /2010 14:22




Maakouda Thun (3)

Und noch einmal ein etwas leichteres Rezept so kurz vor Weihnachten :) Einige kennen es unter dem Namen Thunfisch Maakouda, andere als Taginevariante ;)



Zutaten:

1 Dose Thunfisch
3-4 mittelgroße Kartoffeln
6 Eier
glatte Petersilie
1 Zwiebel
100-150 g geriebenen Käse
Salz, Pfeffer
Olivenöl



Maakouda Thun (4)



Die Kartoffeln schälen, gar kochen und dann in einer Schüssel zerdrücken oder zerstampfen.






Maakouda Thun (5)


Ca. 1 Bund Petersilie und eine Zwiebel fein hacken und zusammen mit dem abgetropften Thunfisch zu den Kartoffeln geben und vermischen. Am besten die Zwiebeln kurz in einer Pfanne glasig dünsten.




Maakouda Thun (6)



Eier und geriebenen Käse untermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.






Maakouda Thun (7)


Eine Auflaufform mit Olivenöl einfetten und die Masse darin glatt streichen. (Ca. 2-3 cm hoch einfüllen). Im vorgeheizten Backofen bei ca. 180 Grad Umluft gute 20-30 Minuten goldgelb backen.





Kurz abkühlen lassen, aus der Form lösen und mit Zitronenscheiben servieren.


Maakouda Thun

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19. Dezember 2010 7 19 /12 /Dezember /2010 14:13




Gurke suess (2)

Gurkensalat ist ja immer schnell hergestellt. Hier zeige ich einmal eine süße Variante mit etwas "orientalischem" Schuss.



Zutaten:

2 Salatgurken
3 Eßl. Zucker
2 Eßl. Orangenblütenwasser
Saft einer Zitrone
Saft einer Orange
Oregano



Gurke suess (4)


Die Salatgurken schälen und grob oder fein raspeln. Ich mische es meisten und raspel eine grob und eine fein.






Gurke suess (5)



Zucker, Orangenblütenwasser, Zitronen- und Orangensaft mischen und mit Oregano nach Belieben würzen.





Gurke suess


Die Soße über den Gurken verteilen und etwas ziehen lassen. Da die Gurken nachwässern, schwimmen sie später etwas in der Soße, aber das ist nicht schlimm.





Zum Servieren lasse ich den Salat dann in einem Sieb abtropfen, fange die Soße separat auf und begieße die Gurken nur noch einmal leicht mit der Soße.


Gurke suess (3)

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Published by Jacey Derouich - in arabische Salate
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2. Dezember 2010 4 02 /12 /Dezember /2010 17:03




Milchkaffeetorte (8)

Heute gibt es mal eine Torte die nicht so süß ist.... Ich hatte ja die Befürchtung, daß mein Mann sie dann nicht mag, aber er ist begeistert von dem eher herben Geschmack.



Zutaten:

dunkler Boden in 3 Schichten
2 Becher Schmand
4 Becher Sahne
2 Päckchen Milchkaffeeparadiescreme
Backkakao
Zartbitter oder dunkle Kuvertüre



Milchkaffeetorte (2)

Schmand und Sahne vermischen und mit dem Mixer die Paradiecreme einrühren. Wenn man die Milchkaffeecreme nicht findet, alternativ Vanillecreme verwenden und etwas Kaffee zufügen.






Milchkaffeetorte (3)


Einen Tortenring um den ersten Boden legen und die Hälfte der Creme darauf verteilen. Glatt streichen und den zweiten Boden darauf legen.






Milchkaffeetorte (4)


Restliche Creme mit etwas Kakaopulver einfärben, daß eine dunklere Creme entsteht. Diese auf dem zweiten Boden verteilen und wieder glatt streichen.






Milchkaffeetorte (5)




Gute 3-4 Stunden im Kühlschrank kühl stellen.







Milchkaffeetorte (7)


Tortenring vorsichtig entfernen und den Kuchen nun mit Kuvertüre oben und an den Seiten bestreichen. Verzieren und servieren.







Zum Anschneiden der Torte ein Messer in heißes Wasser tauchen und vorsichtig schneiden, da die Kuvertüre sonst bricht.


Milchkaffeetorte



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28. November 2010 7 28 /11 /November /2010 14:56




Urlaub

Liebe Besucher....


da ich absolut urlaubsreif bin, werde ich mich ein paar Tage verabschieden und nach Djerba fliegen.

Ich hoffe, daß ich dort noch ein sonniges Plätzchen am Strand finde :) :)

Wenn ich es schaffe, speicher ich noch ein paar Kuchenrezepte, die dann in den nächsten Tagen hier erscheinen, ansonsten bin ich ab dem 7.12. wieder da....

LG
Jacey

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Published by Jacey Derouich - in Allgemeines
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28. November 2010 7 28 /11 /November /2010 14:31




Marga Bisbäs

Endlich kommt heute mal wieder ein leckeres Rezept mit Fenchel. Ist mal was anderes, als die üblichen Zutaten.



Zutaten:

500 g Rindfleisch
2-3 Fenchelknollen
1-2 Zwiebeln
2-3 Knoblauchzehen
3-4 Kartoffeln
1 Bund Koriander
Salz, Pfeffer, Paprika
Kurkuma, Safran
Olivenöl, Oliven



Marga Bisbäs (2)

Zuerst das Fleisch in Stücke teilen (kleine oder große), die Knoblauchzehen hacken und die Zwiebeln in Streifen schneiden. In einem Taginetopf oder normalem Topf Olivenöl erhitzen und Fleisch, Knoblauch und Zwiebeln darin anbraten.





Marga Bisbäs (3)


Koriander hacken und mit je 1/2 - 1 Teelöffel der Gewürze zu dem Fleisch geben. Gut verrühren, mit Wasser anfüllen und ca. 1 - 1 1/2 Stunden köcheln lassen.






Marga Bisbäs (4)


Fenchel waschen und in grobe Stücke oder Scheiben schneiden. Auf dem Fleisch verteilen und weitere 15 Minuten köcheln.







Marga Bisbäs (5)
Kartoffeln schälen, vierteln oder achteln und ebenfalls in den Topf geben. Vorteil beim Taginetopf ist, daß man die Zutaten schichten kann  und sie rundherum gedämpft werden. In einem normale Topf sollte man alles gelegentlich umrühren und ggf. Wasser nachgießen. Also so lange weiter köcheln lassen, bis Fleisch und Gemüse gar sind.



Ca. 15 Minuten vor Garende ein paar Oliven zufügen. Mit etwas Petersilie garnieren und mit Harissa servieren.


Marga Bisbäs (6)

  

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Published by Jacey Derouich - in arabische Hauptgerichte
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15. November 2010 1 15 /11 /November /2010 13:24

 




KB1Shot 






            KB2Shot



















Liebe Besucher,

endlich ist es soweit, in Kürze erscheinen die ersten 2 Koch-/Backbücher zu meinem Blog.

Snipshot ganz





tunesische Küche







SnipshotGanz



Ramadandesserts und Backwerke









Nähere Informationen gibt es auf meiner neuen Bücher/Autorenhomepage.

(warum auch immer... der Direktlink läßt sich aus dem Blog heraus nicht öffnen und es kommt eine Fehlermeldung :( Ich hoffe ich kann den Fehler noch beheben )


Daher bitte

www.jaceyderouich.jimdo.com

manuell in das Adressfeld eingeben!


Dort lade ich auch gerne nochmals jeden ein in meinen anderen Büchern zu stöbern. Im Laufe der letzten Monate habe ich immer wieder Anfragen erhalten, ob es die Rezepte nicht auch in gedruckter Form gibt und ich habe immer gesagt, dass ich Kochbücher plane, aber noch nicht weiß wie und wann. Ich habe mich bisher auch nie konkret geäußert, denn mir war selber nicht klar, ob ich die Umsetzung schaffe. Aus gesundheitlichen Gründen war es extrem schwer diese Aufgabe in den letzten Wochen zu meistern. (siehe hierzu auch einmal meinen Blogeintrag mit der Geschichte, wie ein Rezept entsteht klicke hier). Doch ich kann nun ganz, ganz stolz sagen, dass ich es geschafft habe.

Die Bücher sind gestern in den Druck gegangen und ich hoffe, dass nichts mehr schief läuft. Da ich sehr viele Rezepte hier auf dem Blog habe und mich nicht entscheiden konnte, habe ich geplant eine kleine Habibikochbuchreihe zu starten, die voraussichtlich 5 Teile beinhalten wird.

Wieso Habibi?

Die Idee kam mir, weil mich die unterschiedlichsten Menschen angeschrieben haben. Zum einen Mädchen und Frauen, die Ihre tunesische Urlaubsliebe mit Kochkünsten überraschen wollten, tunesische Frauen die in Europa leben und durch mich ein wenig den Zugang zur arabischen Küche gefunden haben und normale Touristen die sich in das Urlaubsland Tunesien verliebt haben und zu Hause gerne etwas nachkochen wollten. Ich hoffe, dass ich jedem mit diesen Büchern gerecht werde.

Wo ich leider nicht mithalten kann (und wozu ich gerne etwas erklären möchte) ist der Billigbuchpreis, den man inzwischen auf dem Markt bei Kochbüchern kennt. Da ich kein Profi bin, keinen riesigen Verlag hinter mir habe und alles nur im Kleinauflagenbereich gedruckt wird, sind die Herstellungskosten pro Buch recht teuer. Ich hätte die Bücher auch mit einem „normal“ Papier ein paar Euro günstiger gestalten können, aber das wäre stark zu Lasten der Bildqualität gegangen und Bilder sind für mich durch den Blog ein absolutes MUSS in den Büchern.
So werden die Bücher wohl eher Liebhaberbücher sein und ich selber verdiene kaum etwas daran, weil fast alles in die Herstellungskosten fließt. Auch an diesem Blog hier verdiene ich selber gar nichts und trotzdem habe ich mich für den Blog und für die Bücher entschieden.
Das Kochen, das Backen, das Fotografieren, das Schreiben und Tunesien sind meine große Leidenschaft und alles zusammen hat mir schon oft in schweren und traurigen Momenten geholfen. Dafür bin ich sehr, sehr dankbar und möchte daher mit dem Blog und den Büchern einiges zurückgeben.
Ich freue mich über jeden der einen „Teil meiner Leidenschaft“ mit diesen Kochbüchern erwirbt, denn ich koche und backe mit Leib und Seele!

Die Bücher dürfen auch gerne bei mir vorbestellt werden (voraussichtliche Lieferung ab Anfang Dezember) und ich würde mich über Hilfe bei der Werbung freuen.

Vielen Dank und viel Freude mit den Büchern!

Jacey Derouich

 

 

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Published by Jacey Derouich - in Meine Kochbücher
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15. November 2010 1 15 /11 /November /2010 13:20




Mascarponetorte

Es ist Sonntag, da darf natürlich ein Stückchen Torte nicht fehlen. Da sie so lecker schmeckt habe ich diese Woche einmal eine Große (mit bunter Deko) und eine Kleine für Freunde hergestellt :)



Zutaten:

2 fertige Biskuitböden
250 g Mascarpone (ich habe die Lightvariante benutzt)
250 g Magerquark
150 g Joghurt
400 g Sahne
50 g Zucker
50 g gehackte Mandeln
2 Päckchen Vanillezucker
2 Päckchen Sahnesteif
1 Päckchen Zitronenzucker oder abgeriebene Zitronenschale
Zimt
6 Blatt Gelatine oder 10 g Halalgelatine oder alternativ Agartine
etwas Kaffee oder Espresso
200 g Rohmarzipan
Schokostreusel oder Flocken



Mascarponetorte (2)


Mascarpone, Quark, Joghurt, Zucker und Zitronenzucker cremig rühren.







Mascarponetorte (3)



Gehackte Mandeln und ca. 1-2 Tl. Zimt zufügen.






Mascarponetorte (4)

Gelatine vorbereiten und mit 2-3 Eßl. Creme vermischen, dann unter die restliche Creme rühren. Sahne mit Vanillezucker und Sahnesteif steif schlagen und langsam unterheben. Ca. 10 Minuten im Kühlschrank kühlen.





Mascarponetorte (5)


Tortenboden mit einem Tortenring umschließen und mit etwas Kaffee oder Espresso beträufeln. Danach ca. 1/3 der Masse darauf verteilen und glatt streichen.





Mascarponetorte (6)
2 Tortenboden ebenfalls beträufeln und auflegen. Leicht festdrücken, den Tortenring entfernen und die restliche Creme oben auf und rings herum verteilen. Auf der Oberseite mit einem Löffel leichte Muster eindrücken. Ca. 3-4 Stunden kühl stellen.





Mascarponetorte (7)



Torte nun mit Schokoflocken dekorieren.







Mascarponetorte (9)

Marzipan ausrollen (am besten in einem Plastikbeutel). Wer mag kann das Marzipan einfärben. Dann Sterne oder andere Motive ausstechen und ggf. noch verzieren.






Mascarponetorte (8)



Auf die Torte legen und servieren.








Mascarponetorte (10)



 

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15. November 2010 1 15 /11 /November /2010 12:22




Heute möchte ich einmal die Gelegenheit nutzen und auf heitere Art beschreiben, wie so ein Blogbeitrag von mir entsteht, denn ich bekomme viele Mails, in denen mich die Besucher fragen, ob ich das wirklich „NUR“ hobbymäßig mache, oder ob es nicht doch ein Beruf von mir ist. Daher nutze ich auch hier noch mal den Raum und sage, dass es wirklich „NUR“ ein Hobby ist. Ich bin weder Köchin, Bäckerin, Fotografin oder Autorin. Alles was man von mir sieht und liest ist wirklich von keinem Profi. Daher folgt nun ein kleiner Einblick in die Entstehungsgeschichte….

Als erstes muss ich mir natürlich Gedanken darüber machen, was ich überhaupt kochen oder backen möchte, wo teilweise schon die ersten Fallen lauern. Viele Rezepte habe ich nur auf arabisch oder französisch von meiner Familie aufgeschrieben bekommen und mein Mann hat nicht immer die Zeit und Lust mir dieses zu übersetzten. Bzw. kommen dann häufig die Kommentare…. „Steht doch da!“ oder „Haste das vergessen, haste doch schon mal gekocht!“ Da sage ich nur Dankeschön, ist ja auch einfach, wenn man die beiden Sprachen spricht oder in der arabischen Welt aufgewachsen ist. Da für mich weder das eine noch das andere zutrifft, tüfftel ich mich auch öfters mit Übersetzungsseiten durch die Rezepte, was zur Folge hat, dass in den Übersetzungen die lustigsten Verarbeitungsmethoden beschrieben werden. So kommt es immer wieder vor, dass dort steht, ich solle den Teig „peitschen“ oder Marzipanröllchen in „Blutwurst“ rollen…. Naja, inzwischen kann ich schon sinngemäß viele übersetzen und habe das erste Problemchen im Griff.

In der nächsten Etappe geht es um die Zutaten. Wie es viele kennen, hat man immer alles im Haus, bis auf die wichtigsten 2-3 Zutaten. Also mache auch ich mich auf die Suche und klapper diverse Supermärkte ab, denn wie das nun mal so ist, gibt es dort immer alles was man sucht, nur eben diese 2-3 Zutaten gerade an dem Tag nicht! Und dabei spreche ich nicht nur von besonderen arabischen Zutaten. Nein, nein, das können auch typisch Deutsche sein. Und am besten schicke ich auch nicht meinen Mann zum Einkaufen, denn wenn er auf den Markt geht kann es passieren, dass er die fehlenden Zutaten nicht mitbringt, weil ja andere Dinge im Angebot waren. So schleppt er dann lieber 10 kg Tomaten und 5 kg Paprika (für 2 Personen!) nach Hause…. weil war ja billig.

Wenn ich dann nach einer mehr oder weniger großen Shoppingtour alle Zutaten zusammen habe, kann es losgehen. Ok, kochen, anrichten fotografieren, in den Blog stellen fertig…… So wäre es fein… aber so klappt das nicht! Da ich ja jeden einzelnen Schritt fotografiere, geht das eher so: Gemüse schneiden, Hände waschen, fotografieren, weiterschneiden, Hände waschen, fotografieren, Teig kneten, Teig ölen, schrubben, schrubben, schrubben bis das Öl von den Fingern ist, fotografieren, weiterkneten, schrubben, schrubben, schrubben, fotografieren. Teig ruhen lassen, Gemüse auf dem Herd kochen.

In der Zwischenzeit kontrollieren, wie die Fotos bisher sind….. Ahhhhh, Speicherkarte hat ein wichtiges Bild geschluckt, auf 2 anderen liegt was im Bild, was nicht dahin gehört. Also… kann ich es irgendwie retten, oder muss ich was noch mal machen??? Irgendwie Problem lösen und weiter machen.

Mist der Himmel zieht sich zu und es wird dunkel in der Küche. Fotografieren wird fast unmöglich, da die Glühlampe zu hell ist oder alles voll Schatten oder unscharf wird. Aber der Teig hat genug geruht und das Gemüse verkocht schon bald…. Also entweder mit Tricks retten oder hoffen, dass es draußen wieder hell wird. Sofern es weiter gehen kann, wiederholen sich die Schritte von vorhin immer wieder, bis das Gericht fertig ist.

Nächster Schritt: Dekorieren, servieren, essen!!!! Mooooooment so einfach ist das auch nicht, denn ich muss ja noch schöne Schlussfotos fotografieren. Da kommt wieder das Problemfeld „Mann“ ins Spiel, denn pass ich nicht auf, hat er schon die schönsten Kekse gefuttert, die Torte angelöffelt oder die Deko auf einem schön dekorierten Teller zerstört, weil „Mann“ hat ja Hunger…. Also wenn es warme Gerichte sind, versuche ich besonders zügig zu arbeiten, wobei mir dann oft der Dampf in die Kameralinse qualmt. Also ein bisschen pusten, rauf auf den Stuhl, alles von oben fotografieren, oder einmal drum herum knipsen. Sind es Sachen, die ruhen müssen, oder kalt gegessen werden, muss ich große Schilder daran anbringen! „Vorsicht!!! Ist noch nicht fotografiert!“ Denn ansonsten besteht auch die Gefahr, dass die liebevoll angerichteten Kuchen oder Platten, samt meinem Mann aus der Wohnungstür spazieren, weil er sie zu Besuchen bei Freunden mitnimmt.

So…. wenn das Zubereiten, das Dekorieren und das Fotografieren erledigt ist, dann brauch ich es ja „NUR“ noch auf meinen Blog, meine HP oder in ein Forum stellen. Kann man ja mal eben machen…… Kann man, geht aber nicht sooooo einfach. Denn erst einmal müssen die Fotos bearbeitet werden. Die Qualität ist optimal, aber jeder Bereich hat ein anderes Format. Ein Foto darf nur so groß sein, eins nur so und das dritte schon wieder anders. Also jedes Foto dementsprechend 2-3 in einer anderen Größe Speichern, webtauglich machen und ggf. mit meinem Logo signieren. Wenn sich jemand damit auskennt, kann er sich ungefähr vorstellen, wie lange das dauern kann.

Hab ich sie dann endlich im passenden Format brauch ich ja „NUR“ noch den Artikel schreiben und die Bilder einfügen. Jepp!!! Ganz easy! …… wenn nicht der Blog so seine Macken und Eigenarten hätte, denn wenn man Bilder hochlädt… lad, lad, lad, lad….. kann es sein, das nach einigen Minuten der Server abstürzt und man gerne noch mal von vorne anfangen darf. Naja, auch das überstehe ich bekannterweise und ich kann mich dem Artikel widmen.

Text schreiben, formatieren, Bilder zufügen. Bumm…. Fotofile nicht gefunden, oder Album lässt sich nicht öffnen. Klick hin, klick her und der Server stürzt ab. Geht auch vorbei. PC neu starten und noch mal versuchen. Juhu es geht. Text ist fertig, Bilder drin sieht super aus. Klicken wir mal auf die Vorschau und tadaaaaa….. Das nette Programm hat mal wieder alles umgewürfelt. Sämtliche Fotos verschoben. Die ersten 3 Absätze sind in Schriftart 1, die nächsten in Schriftart 2 und der Rest kreuz und quer durcheinander. Dabei sieht es in meiner Vorlage perfekt aus. Also probier hin, probier her und irgendwann passt es, auch wenn ich nicht weiß warum. Dank Roman weiß ich wenigstens, dass man seit einiger Zeit nicht mehr die Entertaste benutzen darf, denn dann verschiebt sich erst Recht alles. Also anstatt Enter drück ich nun Umschalttaste+Enter. Könnt Ihr Euch vorstellen, wie oft man das vergisst, weil man es gewohnheitsmäßig anders macht????

Naja, irgendwann nach gefühlten Tagen ist dann ein Blogrezept fertig und weil ich mich so freue, will ich es „NUR“ noch eben schnell mit Facebook verlinken. Geht ratz fatz….. wenn Facebook will! Häufig zeigt er mir keine Bilder zum Artikel an oder läd, und läd, und läd. Aber ich hab ja Zeit und Geduld und irgendwann schaff ich auch diese Hürde….. denn ich hab ja ein Motto:




So, ich hoffe Ihr habt jetzt mal einen kleinen Einblick in meine Blogwelt bekommen und was ich an dieser Stelle auch noch mal kurz erwähnen möchte, dass das alles für mich nicht immer so einfach ist, wie ich es jetzt hier beschrieben habe. Wie viele wissen geht es mir gesundheitlich nicht besonders gut und ich kann oft tagelang, wochenlang, monatelang nicht kochen, fotografieren oder schreiben. Mir fällt es oft schwer, so lange in der Küche zu stehen, oder mich am Stück zu konzentrieren und für einen „gesunden“ Menschen, wären die obigen Probleme vermutlich gar nicht so gravierend. Ich hätte gerne alles „perfekt“, aber so geht es nicht immer und inzwischen sehe ich es auch lockerer nach dem Motto:

„Wer Fehler findet, darf sie gerne behalten, denn sie sind ein Teil meiner Deko und wurden von mir liebevoll gestaltet!“

Aber ich mache es alles unheimlich gerne und ich mache es mit voller Leidenschaft  Es ist für mich ein Stückchen Therapie und vor allem bauen mich Eure lieben Kommentare, Emails und Nachrichten immer wieder auf, wenn es mir mal wieder nicht so gut geht.

Dafür vielen, vielen Dank!



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Published by Jacey Derouich - in Allgemeines
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15. November 2010 1 15 /11 /November /2010 00:32




Umschlag (9)

Und ein weiteres Stückchen aus der Patisseriekollektion :)


Zutaten:

Teig wie bei den Skendriettes s. hier
300 g gemahlene Mandeln
200 g gemahlene Haselnüsse
300 g Puderzucker
1 Zitrone
2 Eier
Orangenblütenwasser
1 Glas Honig
ganze Mandeln zur Deko



Umschlag (3)


Wie gewohnt als erstes den Teig herstellen und Ruhen lassen.







Umschlag (4)


In der Zwischenzeit Mandeln, Haselnüsse, Puderzucker, Saft der Zitrone und die Eier vermischen und daraus kleine Kügelchen formen.





Umschlag (5)
Teig ca. 2-3 mm dick ausrollen und Quadrate in der Größe 7x7 cm ausschneiden. Kügelchen in die Mitte setzen, Teig einritzen (wie auf dem Foto) und dann die Spitzen in die Mitte umschlagen und mit einer Mandel feststecken. Wer eine Dekopinzette besitzt kann sie dann noch verzieren.




Umschlag (6)


Im Vorgeheizten Backofen bei 150 Grad Ober-Unterhitze ca. 15-20 Minuten backen, bis sie ganz leicht gebräunt sind.







Umschlag (7)

Honig mit ca. 1 Eßl. Orangenblütenwasser vermischen und erwärmen. Die noch heißen Umschläge in den Honig tauchen und dort eine ganze Weile ziehen lassen. Sie sollten sich gut voll saugen, da sie sonst schnell hart werden.






Umschlag (8)



Auf einem Gitter abtropfen lassen.








Umschlag




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